Palmbach hat es durch einen couragierten Auftritt geschafft, als erste Mannschaft in dieser Saison die volle Punktzahl aus Bulach mitzunehmen.
Palmbach startete extrem offensiv und aggressiv und setzte den BSC in den ersten 15 Minuten stark unter Druck. Folgerichtig und verdient gingen die Gäste mit 1:0 in Führung.
Klar war aber auch, dass dieses Tempo nicht durchgehalten werden kann und so konnte der BSC in der Folge mit einem der ersten gelungenen Angriffe ausgleichen und kurze Zeit später bei einem Alutreffer die Führungsluft schnuppern. Bis zur Halbzeit hatte man die über lange Bälle agierenden Gäste jetzt im Griff.
Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild. Bulach ein wenig stärker und mittlerweile auf die Spielweise der Gegner eingestellt, musste ein ärgerliches Gegentor hinnehmen. Ein Freistoß, der weit daneben gehen würde, wurde durch den eigenen Spieler unhaltbar abgefälscht.
Der BSC steckte aber nicht auf und kam nach tollem Solo und Traumtor mit links durch Aster zum Ausgleich.
Kurze Zeit später sogar die vermeintliche Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld schlich sich Schätzle davon und traf volley. In die Jubeltraube der Bulacher hinein, ging der Arm des Schiedsrichters Sekunden später in die Luft. Diese vermeintliche Abseitsposition hatte er exklusiv gesehen.
Beide Mannschaften spielten weiterhin mit offenem Visier, wobei Palmbach das glücklichere Ende hatte. Nach einem geklärten eigenen Standard, schlug der erste BSC Spieler an der Mittellinie ein Luftloch, der zweite spielte einen zu kurzen Rückpass, so dass ein Palmbacher Spieler das Doppelgeschenk annahm und den Gästen mit der letzten Aktion den insgesamt glücklichen, aber nicht unverdienten Auswärtssieg sicherte.
Leider muss an dieser Stelle auch zum zweiten Mal in Folge die Schiedsrichterleistung angesprochen werden. Neben der klaren Fehleinschätzung beim vermeintlichen Führungstreffer, fehlten auch in dieser Partie die gelben Karten. Die Tritte und taktischen Foulspiele, die unsere Spieler im Zentrum in den letzten beiden Wochen verkraften mussten, hätten bei angemessener Regelauslegung zu mehreren Platzverweisen führen müssen.
So bleiben leider die 0 Punkte und die bereits in der Vorsaison häufig aufgekommene Frage: “warum so häufig wir?”

