Nach dem Sieg in der Vorwoche kam mit dem kfv2 der nächste selbsternannte Aufstiegskandidat.
Der BSC konnte hierbei auf eine “volle Kapelle” zurückgreifen und hatte richtig Bock auf dieses Abendspiel.
Leider begann dieses denkbar unglücklich.
Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde durch den Wind länger und länger, so dass ihn der BSC Torhüter nicht sicher runterpflücken konnte. Zu allem Überfluss blieb er vor dem möglichen Nachgreifen mit den Kickschuhen im Netz hängen, so dass der gegnerische Stürmer den Ball aus nächster Distanz nur noch über die Linie drücken musste.
Bis zum Schlusspfiff sollte kein weiterer Gästeschuss mehr folgen.
Der BSC hatte ihm Anschluss zwar mehr vom Spiel, es fehlte aber an einem strukturieren Aufbau.
Dennoch hätte man bei Schüssen von Schätzle, Adam oder Müller aus guten Positionen bereits ausgleichen können.
Der Ausgleich resultierte dann aus einem Abwehrfehler des KFV. Ein unsauberer Querpass von IV zu IV landete bei Kevin Müller, der nicht lange fackelte und den Ball aus über 20 Metern unhaltbar ins kurze Eck wuchtete.
Auch in Halbzeit 2 das gleiche Bild.
Deutliche Überlegenheit beim BSC, allerdings ohne erkennbare Struktur und Zielstrebigkeit. Hinzu kam, dass die bereits im Vorfeld des Spiels unfairste Mannschaft jede Situation zur Spielunterbrechung nutzte und dadurch den minimalsten Spielfluss verhinderte.
Bei einem nach Regelwerk pfeifenden Schiedsrichter hätte das Kartenverhältnis zu Spielende sicherlich nicht 0:4, sondern realistischer 2:10 gelautet und auch die Farbe Rot wäre vertreten gewesen.
Im weiteren Verlauf zeigte der Gästetorhüter 2 außergewöhnliche Paraden, lenkte einen Schuss an die Latte und parierte eine Kopfballverlängerung aus kurzer Distanz.
So blieb es beim 1:1 was sich in den ersten Minuten nach dem Schlusspfiff aber wie eine Niederlage anfühlte


